Die Kunst war schon immer ein existentieller Teil von mir. Seit meiner Kindheit und Jugend faszinieren mich Ausstellungen und Kunstbücher, insbesondere die Werke der Expressionisten.

Aus privaten Gründen erfüllte sich der lang ersehnte Wunsch, Kunst zu studieren bzw. die Möglichkeit künstlerisch intensiv arbeiten zu können, erst im Jahr 2012 mit der Zulassung zu einem Studienplatz an der Europäischen Kunstakademie in Trier.

Der Mensch in all seinen Facetten steht stets im Mittelpunkt meines Schaffens. Bereits bevor ich begann, aktiv künstlerisch tätig zu werden, sammelte ich jederorts und jederzeit Eindrücke, im Alltag und auf meinen Reisen. Mein Blick wandert, wie der einer Kamera und nimmt den Menschen in seinen Fokus. Der Mensch reduziert sich für mich auch in der Kunst nicht auf seine äußere Gestalt. Er ist Teil des „Großen Ganzen“ nämlich des Universums, steht in Beziehung zu seiner Umwelt, seinen Mitmenschen und allem Leben, er trägt seine eigene Geschichte und Identität in Form von Charakter, Gedanken, Erfahrungen und Emotionen, mit sich.


In meiner Arbeit bin ich geleitet von spontanen Assoziationen, dem neugierigen Impuls meine Umwelt und Mitmenschen näher zu ergründen und aus meinem Blickwinkel, mit den mir eigenen gestalterischen Mitteln, zu erfassen. 


Meine Bilder sollen zum Betrachter sprechen, Geschichten erzählen, Emotionen und Phantasie anregen. Obwohl ich viel mit den Mitteln der Abstraktion und Auflösung spiele, sowie mit Überlagerungen von Farbschichten und Strukturen, ist es mir wichtig, dass das Motiv, wenn auch nur subtil angedeutet, eine reell greifbare Form behält. Diese bietet dem Betrachter zwar einen Ausgangspunkt, doch lässt gleichermaßen einen Raum gefüllt mit Suggestionen und Anregungen, seinen eignen Weg im Bild zu gehen und sich auf eine gefühlte Reise einzulassen.